Systemisch-Integrative Beratung (DGSF)

Die systemische Beratung/Therapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren mit hoher Wirksamkeit – und das systemische Denken ist so aktuell wie nie zuvor. Umfassende Forschungen belegen, dass „Beziehungsdenken > Gesundheitsdenken“ ist.
Unser Angebot richtet sich an AkademikerInnen aus dem sozialen Bereich wie z.B., Dipl.-PsychologInnen, Diplom-SozialpädagogInnen, LehrerInnen, Master, Bachelor,…
sowie an Menschen mit Berufsabschlüssen aus dem sozialen Bereich wie z.B.: ErzieherInnen,….

Hochschulabschluss und psychosoziale Praxiserfahrungen

oder

ein qualifizierter Berufsabschluss im psychosozialen Bereich (mind. 3-jährige Berufsausbildung)

oder

ein qualifizierter Berufsabschluss (mind. 3-jährige Berufsausbildung) und mind. 3-jährige Berufstätigkeit im psychosozialen oder beraterischen Feld

oder

ein qualifizierter Berufsabschluss (mind. 2-jährige Berufsausbildung) und mind. 3-jährige Berufstätigkeit im psychosozialen oder beraterischen Feld und Abschluss einer anderen Weiterbildung im Spannungsfeld von Person, Rolle und Institution, Umfang mind. 100 UE.

sowie

Möglichkeit zur Umsetzung Systemischer Beratung während der Weiterbildung

Ausnahmeregelungen werden nach Prüfung entschieden!

Zu qualitativ gutem und effektivem Beraten gehört:

  • Erkennen von Systemen, Verhaltensmustern und Kommunikationsstrukturen
  • Erkennen und Aufdecken von Störungen und ihren Begründungszusammenhängen
  • Entwickeln von ressourcenorientierten Handlungsperspektiven
  • Techniken und Methoden der Beratungspraxis und ihre Anwendung
  • Kontakt- und Beziehungsfähigkeit
  •  Reflexion eigener Anteile in der KlientIn-BeraterIn-Beziehung
  • Grundlagen der Systemischen Beratung, Psychodrama, körperorientierter und kreativer Methoden in der Arbeit mit Einzelnen, Familien und, Gruppen in Theorie und Praxis
  • Systemische Haltung- Entwicklung einer professionellen. beraterischen Identität
  • Systemische- und Psychodramatische Biographiearbeit
  • Psychodramatisches Methodentraining in der Arbeit mit Einzelklienten
  • Systemisches Methodentraining
  • Konfliktmanagement, Krisenintervention
  • Soziometrie/ Gruppendynamik
  • Systemisches Arbeiten mit Störungsbildern – Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen innerhalb der Beratung
  • Integratives, prozessorientiertes Arbeiten mit unterschiedlichen Klientensystemen
  • Supervisorische Begleitung der systemischen Praxis

220 UE Theorie und Methoden (protokolliert)
100 UE Selbsterfahrung
100 UE Supervision
80 UE Peergruppenarbeit
110 UE Psychodrama (Theorie, Methodik und Selbsterfahrung)
70 UE Falldokumentation

Systemisch denkende und handelnde BeraterIn gehen von der Selbständigkeit des Klienten aus und betrachten ihn als “Experten in eigener Sache”. Eine Haltung, die die Autonomie des Klienten bewahrt – geprägt von Akzeptanz, Einfühlungsvermögen, Unvoreingenommenheit und Wertschätzung. Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch eigene Lösungen entwickeln kann und arbeiten mit den vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen der Ratsuchenden. Systemische Beratung orientiert sich am Anliegen und an den Wünschen des Klienten. Im Dialog werden Bedingungen gesucht, unter denen der Klient möglichst eigenverantwortlich und selbstorganisiert zu seinen Lösungen und Zielen gelangt.

Wenn Sie „Systemisch-Integrative Berater*in“ werden möchten, bieten wir Ihnen ein methoden- und schulenübergreifendes Konzept an – und damit eine moderne, methodenreiche und sehr praxisorientierte Weiterbildung.

Sie wird von zertifizierten Lehrtherapeuten mit hoher Professionalität geleitet. Eine Besonderheit in dieser Ausbildung ist das aufeinander bezogene und kontinuierliche Arbeiten von TeilnehmerInnen und LehrtherapeutInnen im Rahmen einer festen Ausbildungsgruppe. Jede Gruppe wird von einem Lehrtherapeuten-Team über die gesamte Ausbildung begleitet.

In der 2-jährigen Basisstufe werden in erster Linie Methoden und Techniken vermittelt, die in Einzel-, Paar- und Familienberatung, helfender Begleitung und allgemeiner Weiterbildung und Gruppenarbeit ihre Anwendung finden können. Systemisch-orientierte psychodramatische und familientherapeutische Methoden führen in ihrer Synthese zu einer effektiven Berater*innen-Ausbildung.

In der Supervision wird während der Ausbildungszeit die systemische Arbeit der Teilnehmer*innen durch einen Lehrtherapeuten supervidiert.
In der Peergruppenarbeit findet kollegialer Austausch der Teilnehmer*innen sowie die Auswertung der systemischen Praxis statt. Die Peergruppe soll auch Unterstützung in der persönlichen Entwicklung sein. Gemeinsames Literaturstudium und Methodentraining fördern die theoretische Diskussion und praktische Kompetenz.

Systemische und psychodramatische Selbsterfahrung erweitern die persönliche und berufliche Kompetenz. Die Reflexion der persönlichen Entwicklung bekommt über den gesamten Ausbildungszeitraum eine besondere Bedeutung.

Veranstaltungsorte:
Essen / Hamburg

Dauer:
2 Jahre

Seminare:
Fr. 18.00 – 21.00 Uhr,
Sa. 09.00 – 18.15 Uhr,
So. 09.00 – 14.30 Uhr

Supervision:
Sa. und So. 09:00 – 18:00 Uhr

Gesamtkosten:
5.880,00 € ohne Fachliteratur, Unterkunft u. Verpflegung,
24 Raten à 245,00 €

Abschluss:
Zertifikat (DGSF)

Teilnehmer*innenzahl:
Min. 12 / Max. 20

Der Bildungsscheck (NRW)/Weiterbildungsbonus Hamburg und andere Förderinstrumente können gegebenenfalls angerechnet werden. Mehr zur Förderung in der Förderdatenbank

Nach dem Abschluss
Systemisch-Integrative Beratung (DGSF)
können Sie den anerkannten Aufbaulehrgang Systemische Therapie anschließen.

Jetzt ein unverbindliches Informationsgespräch vereinbaren!
Telefon: 0201 / 8777374 oder info@das-institut.de

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